Lyravox setzt auf Low-Ripple-Netzteile für mehr Klangqualität im High-End-Audio
Eine möglichst störungsarme Stromversorgung gilt im High-End-Audio als wichtiger Baustein für maximale Klangqualität. Genau dieser Frage widmete sich Lyravox bei der Weiterentwicklung seiner Audio- und Streaming-Systeme – und setzte dabei auf moderne Daitron Low-Ripple-Netzteile aus dem Präzisionsumfeld.
Gemeinsam mit unserem BE Entwicklerteam wurden verschiedene Netzteilkonzepte untersucht und miteinander verglichen. Ziel war es, die Signalqualität zu verbessern und gleichzeitig eine möglichst störungsarme Spannungsversorgung sicherzustellen.
Warum die Stromversorgung für die Klangqualität entscheidend ist
Eine störungsarme Stromversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für hohe Klangqualität. Bereits kleinste Störungen können die Signalverarbeitung beeinflussen und sich auf Detailauflösung, Räumlichkeit oder Dynamik auswirken. In digitalen und analogen Audiokomponenten können selbst kleinste Störungen die Signalverarbeitung beeinflussen. Besonders kritisch sind Anwendungen mit empfindlichen Taktsignalen, Digital-Analog-Wandlern oder Phono-Vorstufen, die sehr schwache Eingangssignale verarbeiten.'
Eine stabile und rauscharme Stromversorgung trägt dazu bei, Jitter zu reduzieren, die Signalintegrität zu verbessern und unerwünschte Störeinflüsse zu minimieren. Das wirkt sich direkt auf Faktoren wie Detailauflösung, Räumlichkeit und Dynamik aus.
Low-Ripple-Netzteile im Vergleich zu klassischen Linearnetzteilen
In den Tests von Lyravox zeigten Low-Ripple-Netzteile Vorteile hinsichtlich Störpegel, Lastverhalten und thermischer Stabilität. Deshalb entschied sich das Unternehmen für eine moderne Hybridarchitektur. Im Rahmen umfangreicher Labor- und Hörtests verglich Lyravox klassische Linearnetzteile, konventionelle Schaltnetzteile und moderne Low-Ripple-Schaltnetzteile mit zusätzlicher Nachregelung.
Die Ergebnisse zeigten Vorteile für die Low-Ripple-Architektur:
• geringere breitbandige Störpegel
• stabileres Verhalten bei Lastwechseln
• höhere thermische Stabilität
• präzisere Spannungsregelung
• bessere Voraussetzungen für empfindliche Audioanwendungen
Auf Basis dieser Ergebnisse entschied sich Lyravox für ein Hybridkonzept aus Schaltnetzteil und nachgeschalteter linearer Regelung.
Von der Messtechnik ins High-End-Audio: Low-Ripple-Netzteile im Einsatz
Die eingesetzten Low-Ripple-Netzteile stammen ursprünglich aus Bereichen wie Messtechnik, Lasertechnologie und Medizintechnik. Dort sind höchste Anforderungen an EMV, Referenzstabilität und Signalqualität üblich.
Diese Eigenschaften lassen sich auch im High-End-Audio nutzen. Deshalb werden die Netzteile bei Lyravox gezielt in besonders sensiblen Bereichen der Audiotechnik eingesetzt, etwa in Streaming-Komponenten oder Phono-Vorstufen.
Wie eine optimierte Stromversorgung die Signalqualität verbessert
Durch getrennte Versorgungspfade, EMV-Optimierung und gezielte Nachregelung lassen sich Störungen reduzieren und Signale stabiler verarbeiten. Bei Lyravox wird die Stromversorgung inzwischen als eigenständiger Bestandteil der Systemarchitektur betrachtet. Verschiedene Baugruppen erhalten getrennte Versorgungspfade, um gegenseitige Beeinflussungen zu vermeiden. Ergänzt wird das Konzept durch Maßnahmen zur EMV-Optimierung, getrennte Masseführungen sowie eine gezielte Nachregelung der Versorgungsspannungen.
Das Ergebnis ist eine Stromversorgungsarchitektur, die auf geringe Störpegel, hohe Stabilität und eine möglichst unverfälschte Signalverarbeitung ausgelegt ist.
Fazit
Der Anwenderbericht zeigt, dass moderne Low-Ripple-Schaltnetzteile heute auch im High-End-Audio eine interessante Alternative zu klassischen Linearnetzteilen darstellen können. Durch die Kombination aus geringer Restwelligkeit, schneller Regelung und hoher Stabilität lassen sich Technologien aus Forschung und Messtechnik erfolgreich auf anspruchsvolle Audioanwendungen übertragen. Für Lyravox bildet die Stromversorgung damit eine wichtige Grundlage für Natürlichkeit, Ruhe und Präzision im Klangbild.
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